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V.A.
TANZWIRTSCHAFT KAFFEE BURGER Durch die turbulenten Russendisko-Parties wurde das Kaffee Burger weit über die Grenzen Berlins bekannt. Aber auch das andere monatsfüllende Programm stellt einen Schmelztirgel unterschiedlichster Stile und Subkulturen dar, eindrucksvoll dokumentiert auf der ersten hauseigenen Compilation, worauf sich 20 Bands und Solo-Künstler tummeln, die durch ihre mitreissenden Performances den sehr eigenen und weltoffenen Charakter der Tanzwirtschaft mitgeprägt haben. Allen voran die Hausband Rotfront um den Russendisko-DJ Yuriy Gurzhy und den ungarischen Musiker Simon Wahorn, die mit ihrer Mischung aus osteuropäischem Rock'n'Roll, Gipsy-Musik, sowjetischem Easy Listening, Reggae, Ska, Klezmer und HipHop langweiliger Pseudoweltmusik den Krieg erklärt haben. Daneben hört man Mestizo-Sound von Alcohol Fino aus Barcelona, die Berliner Band Plan 9 mit Sci-Fi-Country-Surf-Rock, Acoustic Drum & Brass von der Prager Band Traband oder P.R.Kantates herrlich in Berliner Slang und jamaikanischem Patois intonierte Modern Talking Coverversion. sg / Fresh Guide Berlin, Februar 2006
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